Interne Veranstaltungen

 
 
Samstag, 17. November 2018, ab 12 Uhr, Backhäusle, Mühlgaß, Stetten
41. Allmende Backtag
  
Wir backen zum letzten mal im Jahr 2018 Brot und Kuchen im Holzbackofen unseres Backhäusles in der Mühlstraße.
Wer mitbacken will, sollte sich bitte anmelden bei Ingrid Richter, Telefon 169 1804 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Zeitplan: Ofen anzünden: 9 Uhr, Einschießen der Backwaren: ca. 12 Uhr.
Hinweis:
Unsere "Erfolgs"-DVD „d’Elis bachd“ übers Brotbacken im Holzofen und über das Leben von Elis Zimmer ist wieder erhältlich.
Kostenpunkt: 30 Euro. Bitte bei unserer Kontaktadresse melden, wer eine Kopie möchte.
Außerordentlicher Allmende Backtag
SWR Fernsehen berichtet am Do, 18.10., 17:25 Uhr
 
Der 40. Backtag der Allmende im Stettener Dorfbackhaus in der Mühlgaß war dieses Mal ein Besonderer: zu Gast waren der Bäcker Yasutomo Ihara aus Chiba in der Nähe von Tokyo (siehe Website http://zopf.jp/backstube-zopf, oder https://www.facebook.com/yasutomo.ihara) und die Backdozentin Madoka Morimoto aus der ehemaligen Olympiastadt Sapporo im nördlichen Japan. (Siehe https://www.atelier-tablier.com/).Japan-Backtag2 SWR
Angeleitet von der Allmende-Backexpertin Ingrid Richter und gedolmetscht von der in Fellbach lebenden Japanerin Sachiyo Tanaka waren sie extra aus dem Fernen Osten nach Stetten gekommen, um hier die Kunst des Backens im Holz- bzw. Steinbackofen zu lernen. Unterstützt wurden sie dabei von einem halben Dutzend Stettener Frauen mit Backerfahrung, die den BesucherInnen die ganze Vielfalt der möglichen Produkte im Holzbackofen zeigten: Schwarz- und Weißbrot, Vollkornbrot aus Dinkel, Emmer-Urkorn und Roggen, Salz- und Zwiebelkuchen, Pizza und Dennede. Natürlich durften auch Heffåkranz und Apfelkuchen nicht fehlen. Auch die JapanerInnen zeigten ihre Backkunst: Brötchen, gefüllt mit einer süßen Japan-Backtag2 PortraitPaste, die aus roten Azuki-Bohnen hergestellt wird sowie ein Kartoffelbrot.
Angebahnt wurde dieses besondere Ereignis im vergangenen Jahr, als die beiden Japaner zu Besuch in Fellbach waren, in der Zeitung von unserem Backtag lasen und spontan zu einem Besuch im Backhäusle vorbeischauten. Mit dem Versprechen, in diesem Jahr extra nach Stetten zu kommen, um umfassend über die Holzbackkunst unterrichtet zu werden. So recht hatte das niemand geglaubt, aber vor 2 Monaten kam tatsächlich die Nachricht, dass die Allmende das Backhäusle für ein Wochenende reservieren solle.
Zur Vorbereitung des Backtages erhielten die fernöstlichen BäckerInnen noch Unterricht bei Ingrid Richter über die Bereitung von Sauerteig und besuchten die Hegnacher Getreidemühle.
Mit vielen neuen Eindrücken und Hunderten von Fotos werden sie nächste Woche nach Japan zurückkehren. Frau Morimoto hat sogar eine eigenen Back-Blog und eine Facebook-Seite eingerichtet, wo sie über ihr europäisches Backabenteuer berichtet. (Siehe Blog http://blog.livedoor.jp/madoka_914/
https://www.facebook.com/madoka.morimoto.5)
Auch der SWR war den ganzen Tag über mit einem Filmteam vor Ort und wird im Rahmen der Sendung „Kaffee oder Tee“ am kommenden Donnerstag, 18. Oktober um ca. 17:25 Uhr einen Beitrag über diesen besonderen Backtag senden. Dieser kann nun auch in der SWR Mediathek angeschaut werden.
 
 
 
 
"Exkursion in 800 Jahre alte Erde"
Am Montag, 8. Oktober erschien in der Waiblinger Kreiszeitung Ausgabe Nr. 232, ein Bericht über die ehrenamtlichen Helfer und ihre Entdeckungen beim Ochsen - Areal.
Hierzu hatte die Allmende, in den vergangenen Wochen, ausgerufen. 
 
 
 
Samstag, 8. Dezember, 17 Uhr, Glockenkelter Stetten, Hindenburgstr. 43, Stetten im Remstal
Lesung Felix Huby: „Die Spiegel- Jahre“
 
Felix Huby’s dritter autobiografischen Roman greift hochspannende und politisch brisante Themen auf, wie der Atommüllskandal in Baden-Württemberg, die RAF oder die Recherche zum Rücktritt des Ministerpräsidenten Hans Karl Filbinger. Manche Anekdote aus der »bleiernen Zeit« kommt hier erstmals zur Sprache. Christian Ebinger alias Felix Huby hat es als Journalist geschafft. Seit 1972 arbeitet er als Korrespondent für den »Spiegel« in der Stuttgarter Redaktion. Gleich zu Beginn hat er Baden-Württembergs spektakulären Atommüllfall zu recherchieren und wird zum wichtigen Berichterstatter über die Verbrechen der Baader-Meinhof-Gruppe. Er berichtet über die Suizide der RAF-Mitglieder – und ist jener Journalist, der wenig später den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Karl Filbinger mit dessen Kriegsgerichtsurteil konfrontiert. Dessen berühmt-berüchtigter Satz »Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein« wird ihn sein Amt kosten.
Felix Huby, bürgerlich Eberhard Hungerbühler, Jahrgang 1938, wurde in Dettenhausen bei Tübingen geboren. Er ist als Journalist, Roman, Regie – und Drehbuchautor tätig und lebt in Berlin. Von Huby stammen unteranderem auch die berühmten Tatortkommissare Palu und Bienzle. Anfang November 2005 war Felix Huby schon mal bei der Allmende Stetten mit einer Krimi-Lesung zu Gast.
In Zusammenarbeit mit dem Weingut Karl Haidle und der Gemeinde Bücherei Kernen.

 

 

Donnerstag, 8.November 2018, 20 Uhr, Museum unter der Y-Burg, Hindenburgstr. 24, Stetten im Remstal
Bundesweite Film-Uraufführung: Der Marktgerechte Patient
 
Es gibt bereits zahllose Berichte über skandalöse Zustände in den deutschen Krankenhäusern. Erstaunlicherweise fehlt dabei aber fast immer der Bezug auf die wesentliche Ursache dieser Zustände: Die seit 2003 verbindliche Vergütung der Krankenhäuser durch sog. Fallpauschalen (jede diagnostizierbare Krankheit hat einen fixen Preis) Wer mit möglichst geringen Personal-, Sach- und Organisationskosten den Patienten optimal schnell abfertigt, macht Gewinn – wer sich auf die PatientInnen einlässt und Tarife zahlt, macht Verlust.
Die Einführung der sog. DRGs (Diagnosis Related Groups) war der radikale Schritt zur kompromisslosen Kommerzialisierung eines Bereichs, der bis dahin vom Gedanken des Mitgefühls und Fürsorge getragen wurde. Seither wird der Mensch dort, wo er am Verletzlichsten ist, nämlich als hilfsbedürftiger Patient, den gnadenlosen Prinzipien von Gewinn und Verlust untergeordnet.
Der Film möchte bei der Aufdeckung von Folgen vor allem auf die Ursachen der unhaltbaren Zustände in den deutschen Krankenhäusern aufmerksam machen, denn nur so sind sie zu verändern.
Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz,72 Min.
Eintritt 6€
 
Plakat farbig marktgerechter Patient
 

Hier geht es zur Vorankündigung der Waiblinger Kreiszeitung vom 18.11.2018.

 

 
 
 
 
 Samstag, 15. Dezember 2018, 17 Uhr, Museum unter der Y-Burg, Hindenburgstr. 24, Stetten im Remstal
Vortrag Annette Groth: Palästina – Vertreibung, Krieg und Besatzung. Wie der Konflikt die Demokratie untergräbt
  
Seit Israel die palästinensischen Gebiete und Ost-Jerusalem besetzt hält, werden PalästinenserInnen aus ihren Heimatorten vertrieben, ihrer Rechte und ihres Besitzes beraubt. Erörtert wird dies anhand von Siedlungsbau, der Situation von Kindern in israelischen Gefängnissen, der massiven Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch Kontrollstellen und Mauer, der Lage in Gaza und dem Abbau demokratischer Rechte in Israel und Palästina.
Um die öffentliche Debatte der israelischen Menschen- und Völkerrechtsverstöße zu verhindern, werden in Europa mit haltlosen Antisemitismusvorwürfen Kampagnen gegen Veranstaltungen, Publikationen und Personen geführt. Insofern geht es auch um Meinungsfreiheit und Demokratie bei uns selbst.
Anette Groth möchte mit ihrem Vortrag zum Buch zu einer Versachlichung der emotional aufgeladenen Debatte beitragen, die gerade in Deutschland oft ohne Faktenkenntnis geführt wird.
Die Linke-Politikerin, Jahrgang 1954, ist Entwicklungssoziologin sowie Mitglied des Landesvorstands der Linke Baden-Württemberg und war von 2009 bis 2017 Abgeordnet im Deutschen Bundestag. Hier arbeitete sie unteranderem als menschenrechtspolitische Sprecherin für die Linke.
Eintritt 6€
 
 
 
 
Dienstag, 13. November 2018, 20 Uhr, Ev. Gemeindehaus, Mühlstr. 1, Stetten im Remstal
Film „Vorhang auf für Gaza“
In Anwesenheit der Regisseurin Sabrina Dittus
 
Nach den ersten israelischen Angriffen auf Gaza 2008/2009 schrieben 33 Teenager in Gaza ihre Erfahrungen und Erlebnisse während des Krieges nieder. Das Projekt, initiiert vom ASHTAR-Theater (Ramallah), mündete in ein Theaterstück mit dem Titel „Die Gaza Monologe“. Bis heute wurde es in über 80 Städten in 40 Ländern aufgeführt, auch im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Da der Gazastreifen seit 2006 abgeriegelt ist, konnten die meisten dieser Aufführungen nicht von den Verfassern der Monologe aus Gaza selbst durchgeführt werden. Für sie sprang ein Ensemble des ASHTAR-Theaters aus Ramallah ein. Im Jahr 2016 – nach zwei weiteren Kriegen in Gaza (2012 und 2014) – erreicht die jungen Theaterleute in Gaza die Einladung, ihre „Monologe“ in Ramallah im Westjordanland bei einem internationalen Jugendtheaterfestival aufzuführen. Für sie alle wäre es der erste Besuch des anderen Teils ihres Heimatlandes. Ob sie jedoch fahren dürfen, hängt von der Reisegenehmigung der israelischen Besatzungsbehörde ab.
Der Film begleitet sieben der junge Schauspielerinnen und Schauspieler während der Zeit des Wartens, des Probens, des Bangens und Hoffens und zeigt, was es bedeutet, als junger Mensch unter der Besatzung in Gaza zu leben. Die jungen Menschen sprechen aber auch über die schönen Dinge in Gaza: über die Bedeutung von Theater und Kunst, über Freundschaft und Liebe.
Ein Film von Sabrina Dittus (Deutschland, Palästina 2016, 55 Min. )
Im Rahmen des Globalen Filmherbst 2018 von Engagement Global. 
In Kooperation mit AK Solidarische Welt.
Eintritt 6€

 

Gaza Cover

 

Die Allmende ist: Heimatkunde - Provinzielle Lebenswege – Projekt Dorfgedächtnis – Kinematograph – Gespräche unter der Yburg – Trockenmauerprojekt + Museumswengert – Ibrs Land bussiird – Allmende Communale + Internationale