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Montag, 12. Dezember 2011, 20 Uhr, TV-Heim Stetten im Remstal, Am Sportplatz 6

Allmende-Kinematograph: "Schotter wie Heu" Dokumentarfilm über die kleinste Bank Deutschlands

In Anwesenheit der Filmemacherinnen In der Reihe "Allmende Kinematograph" zeigen wir einen Film von Wiltrud Baier und Sigrun Köhler, der 2005 für Aufsehen und volle Kinos sorgte: Die Dokumentation "Schotter wie Heu" über die kleinste Bank Deutschlands in der schwäbischen Provinz. Inhaltsangabe: In hohenlohischen Gammesfeld, heute Teil der Flächengemeinde Blaufelden, Landkreis Schwäbisch Hall, gibt es eine Kirche, einen EDEKA Laden, einen Dorfkrug, eine freiwillige Feuerwehr, zwei Fußballfelder, ein Schotterwerk und eine berühmte Bank. Die Raiffeisenbank Gammesfeld ist die letzte Bank Deutschlands, die ohne Computer betrieben wird. Der Bankdirektor Fritz Vogt, 70 Jahre alt, ist gleichzeitig Sekretärin, Buchhalter, Kassierer, Landwirt und der wichtigste Mann im Dorf. Ein Film über die heile Welt und das moderne Schwein, übers Heiraten und übers Fernsehen – und vor allem übers Geld. Und ein Film darüber, wie es mal gemeint gewesen ist mit der Genossenschaftsidee von F.W. Raiffeisen, als er 1864 den ersten deutschen Darlehnskassenverein gründete, Vorbild auch für aktuelle Ideen, wie z.B. die BürgerInnen-Energie-Genossenschaft Remstal oder den Bioladen "Plattsalat" in Rommelshausen. Die Filmemacherinnen Wiltrud Baier und Sigrun Köhler, zusammen die Produktionsfirma "Böller und Brot", die zur Filmvorführung anwesend sind, waren schon im November 2011 mit ihrem Film "Alarm am Hauptbahnhof" erfolgreich in Stetten zu Gast. Eintritt: 6 Euro
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