Mittwoch, 14. April 2010, 20 Uhr, Ev. Gemeindehaus, Mühlstr. 1, Stetten

Allmende Internationale (2):
Südafrika vor der Fußball-Weltmeisterschaft.
Vortrag von Veit Lennartz

In Zusammenarbeit mit dem AK Solidarische Welt.
Veit Lennartz war über viele Jahre ARD-Korrespondent für das südliche Afrika und kehrt kurz vor dem Vortrag von einer Reise nach Südafrika zurück. Er berichtet über die aktuelle Situation unmittelbar vor Beginn der Fußball-WM.
Eintritt: 5 Euro. Am 11. Juni 2010 beginnt in Johannesburg die erste Fußballweltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Für die Menschen in Südafrika ist dieses zweitwichtigste Sportereignis nach den Olympischen Spielen ein Jahrhundertereignis. Obwohl Fußball am Kap der Sport der Schwarzen ist, fiebert die ganze Nation dem Ereignis entgegen, unabhängig von der Hautfarbe. Viele Menschen versprechen sich auch persönliche Verdienstmöglichkeiten und Zukunftschancen für ihr Land von diesem vom Weltfußballverband FIFA vermarkteten Sportspektakel. Doch die von den Offiziellen seit Jahren versprochenen Entwicklungsmöglichkeiten durch die Fußball-WM können nicht darüber hinwegtäuschen, daß in keinem Land der Erde der Unterschied zwischen arm und reich so groß ist wie in Südafrika. Nach wie vor gilt die Regel: schwarz = arm und weiß = reich. Nach wie vor sind die Chancen auf Bildung und Wohlstand ungleich verteilt, gesellschaftliche Probleme wie Aids, Kriminalität und Korruption bestimmen vielfach das Bild. Kann das auf Dauer gut gehen? Wohin steuert das Land? Der Journalist Veit Lennartz war von 1994 bis 1999 ARD-Fernsehkorrespondent am Kap. Zahlreiche Reisen haben ihn seitdem immer wieder dorthin geführt, kurz vor der Veranstaltung kehrt er von einem sechswöchigen Aufenthalt in Südafrika zurück und zieht ein kritische Bilanz der Situation im Land am Vorabend der Fußball-Weltmeisterschaft. Die gemeinsame Veranstaltung der Allmende und des AK Solidarische Welt in Stetten findet am Mittwoch, 14. April 2010 im Ev. Gemeindehaus statt und beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro, Jugendliche sind frei.

Bericht der Fellbacher Zeitung vom 16.04.2010 lesen