Die Allmende ist: Heimatkunde - Provinzielle Lebenswege – Projekt Dorfgedächtnis – Kinematograph – Gespräche unter der Yburg – Trockenmauerprojekt + Museumswengert – Ibrs Land bussiird – Allmende Communale + Internationale

Mittwoch, 29. Juni 2016, 20 Uhr, Museum unter der Yburg, Hindenburgstr. 24, Stetten

Krimilesung mit Dietrich Hub: "Tod auf der Yburg"

Lokalkrimis sind angesagt und erfolgreich. Und nun hat auch Kernen einen, verfasst von dem hier lebenden Dietrich Hub, erschienen im Südwestbuch-Verlag. Im Mittelpunkt des Romans steht die Polizeibeamtin Annette, eine Kollegin der in Heilbronn unter mysteriösen Umständen ermordeten Michelle Kiesewetter. Annette wird vom Landeskriminalamt als verdeckte Ermittlerin im Milieu der GegnerInnen des umstrittenen Projekts Stuttgart 21 eingesetzt, u.a. auch in der lokalen Kernener Gruppe. Dafür bezieht sie eine konspirative Wohnung in Rom.
Ebenfalls „undercover“ (= verdeckt handelnd) ist der Polizist Jürgen, der von einem Kollegen in den schwäbischen Ableger des Ku-Klux-Klans aufgenommen wird. Seine Aufgabe ist es, als Reizgas sprühender Demonstrant einen Vorwand zu liefern für den brutalen Polizeieinsatz am 30.9.10 im Stuttgarter Schlossgarten. Die beiden lernen sich kennen und lieben.
Eine Zuspitzung erfährt die Geschichte, als an der Yburg eine Waiblinger Richterin ermordet wird und die zufällig anwesende S-21-Gegnerin Gudrun fälschlicherweise dafür verurteilt wird. Eine Entlastungszeugin für Gudrun stirbt überraschend. Mit Hilfe der Eltern der ermordeten Zeugin, einem Pfarrersehepaar, versucht Annette die Gewalttaten aufzuklären.
Der Autor schreibt: „Die Yburg oberhalb von Stetten existiert real. Fast alles andere in diesem Krimi ist frei erfunden. Als guter Staatsbürger hofft man das jedenfalls.“ Aber manchmal wird die Phantasie von der Wirklichkeit überholt. Dietrich Hub ist gelernter Pfarrer und arbeitet in der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit. Er lebt in Rom und schreibt normalerweise als freier Journalist Reisereportagen und Ausflugsführer. Eintritt frei. Eine gemeinsame Veranstaltung von Allmende, K21 Kernen und Bündnis Rems-Murr gg. S21.

 

Samstag, 2. Juli 2016, 10 Uhr, Treffpunkt Klostertraße in Stetten

Fahrt zum Dorfbüro „KOMM-In“ nach Sternenfels

In der Stadt Sternenfels (Enz-Kreis, hinter Mühlacker) mit 2.500 EinwohnerInnen gibt es seit 10 Jahren ein Dorfbüro, KOMM-In genannt. Es vereint unterschiedlichste Funktionen: Post, Außenstelle des Rathauses und des Arbeitsamtes, Tourismusbüro usw. und könnte damit als Beispiel dienen für ein geplantes Dorfbüro in Stetten.
Bei einer Fahrt nach Sternenfels wollen wir uns dieses „Leuchtturmprojekt“ anschauen und prüfen, ob dieses Modell auf unsere Gemeinde übertragbar wäre.
Um 11.30 Uhr erhalten wir eine Führung durch den Bürgermeister von Sternenfels und können mit den dort Beschäftigten sprechen.
Abfahrt mit Privatautos am Sa, 2. Juli 2015 um 10 Uhr an der Haltestelle „Klosterstraße“ in Stetten. Rückkehr gegen 14.30 Uhr.
Anmeldungen bei Ebbe Kögel, Tel. 07151.368806, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Montag, 18. Juli 2016, 20 Uhr, Museum unter der Yburg, Hindenburgstr. 24, Stetten

Film von Gaby Weber: „Krater für den Frieden“

In dem Dokumentarfilm „Krater für den Frieden: Wie der militärisch-Industrielle-Komplex die Abrüstung überlebte“, geht die investigative Journalistin Gaby Weber zurück in die Hochzeit des Kalten Krieges am Ende der 1950er Jahre: die Atmosphäre war durch die unzähligen Atomtests verseucht, der sowjetischen Staatschef Nikita Chruschtschow forderte vor den Vereinten Nationen eine Ende des Rüstungswettlaufes und bot einen Friedensvertrag für eine vereintes und neutrales Deutschland an. Diese Angebote der Sowjetunion bedrohten das profitable Geschäftsmodell des militärisch-industriellen Komplexes in den USA. Im Verbund mit den großen us-amerikanischen Medienkonzernen wirft er seine Propagandamaschine an, um mit hinterhältigen Tricks die Entspannung zu verhindern. Doch nicht nur das – es wird auch tatkräftig zugelangt: das Erdbeben 1960 in Chile, das bisher stärkste in der Menschheitsgeschichte, gilt nach wie vor als Naturkatastrophe, wird aber vermutlich durch US-Atomversuche ausgelöst. Bis heute wird die Weltöffentlichkeit über diese Katastrophe schamlos belogen.
Die Regisseurin ist zur Vorstellung anwesend.
Eintritt: 6 Euro

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